3 Marcus
Zur Geschichte des Hauses Fredegrasstraße 3 und seiner Bewohner
Vor dem Bau des Hauses Fredegrasstraße 3 Am 12. Februar 1952 beschloss der Gemeinderat von Westernkotten, das gemeindeeigene Fredegras einer Wohnbebauung zuzuführen. Bereits am 24. April genehmigte der Rat dazu den Entwurf eines Bebauungs- und Ausbauplanes [Fredegrasfestschrift S. 7]. Hier im Fredegras sollten meine Eltern alsbald ihr neues Haus errichten. Am 8.2.1953 wurde der Satzungsbeschluss für das Fredegrassiedlungsgebiet getätigt. [Protokollbuch der Gemeinde S. 42] Anschließend fand die Vermessung statt. Am 9. Juni 1953 genehmigte der Gemeinderat diesen neuen Katasterplan, der 1 Wohnstelle für Frau Kroker, 8 Stellen für die Errichtung von landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstellen und 41 Bauplätze für sonstige Siedlererwerber aus Westernkotten auswies. Weiterhin beschloss der Rat die Zuweisung der Grundstücke. Wohl Anfang 1953 hatten mein Vater Wolfgang Marcus und meine Mutter Hildegard Niggenaber auch einen Antrag auf ein Baugrundstück in der Fredegrassiedlung gestellt. Obwohl sie erst am 9.6.1954 geheiratet haben, stand zu dem Zeitpunkt schon fest, dass sie ihr Leben gemeinsam gestalten wollten. Mit Datum vom 29. Juli 1953 erhielten sie eine Bescheinigung der Gemeinde, unterschrieben von Bürgermeister Aloys Merschmann, die die grundsätzliche Bereitschaft zur Veräußerung der Parzelle 168, groß 9 a 38 qm, zum Ausdruck brachte [Bauakte].Die Bescheinigung wurde erteilt, um Darlehensanträge und Bauanträge zu erstellen. Der Kaufvertrag sollte erst erfolgen, wenn die Gemeinde anhand einer Darlehenszuweisung sicher sein konnte, dass meine Eltern auch in der Lage waren, das Bauvorhaben zu verwirklichen. Am 13.August 1953 reichte mein Vater den von Engelbert Springmeier entwickelten Bauantrag in Lippstadt ein. Die Baubeschreibung [Bauakte] enthält anschaulich die verwendeten Materialien und entsprechende Begründungen. Die Baugenehmigung, der sog. Bauschein, datiert vom 11. September 1953. Am 9. November 1953 taucht unsere Familie dann wohl zum ersten Mal in einem Protokollbuch der Gemeinde Westernkotten auf, als der Gemeinderat die Veräußerung eines Grundstückes an „den Kaufmann Wolfgang Marcus" genehmigte. - Allerdings nennt das Protokollbuch eine andere Parzelle! In der Westernkötter Schule wurde dann am Dienstag, dem 13.12.1953, der Kaufvertrag abgeschlossen [Bauakte].
Der Bau des Hauses 1954 Die Auflassung des Grundstücks erfolgte vor dem Notar Engelbert Ademmer in Erwitte am 11. Januar 1954. Dann ging es ans Bauen.
Einzug 1954, die ersten Jahre Aus der Fertigbauabnahme [„Gebrauchsabnahmeschein" in der Bauakte] vom 2.9.1954 geht hervor, dass das Haus am 25.6.1954, also 14 Tage nach der Hochzeit meiner Eltern, bezogen wurde. Allerdings erinnert sich mein Vater noch gut, dass er und meine Mutter bereits in der Nacht nach der Hochzeitsfeier am 9.6.54 zu Fuß über den Schützenplatz zu ihrem neuen Haus marschiert sind, um es in Beschlag zu nehmen.
Meine Oma, Maria Dicke, zog mit in das neue Haus. Kurze Zeit später ist auch Grete Sievering mit ihrem Mann, einem Bruder meines Patenonkels Franz Sievering, in unser Haus eingezogen. Das junge Paar stand vor einem Wohnungswechsel, da aber die neue Wohnung in Hilden noch nicht bezugsfertig war, fanden sie bei uns in der 1. Etage Unterkunft, wo sie sich die Räume mit meiner Oma Maria Marcus teilten. Im August wurde ihr Sohn Alfred geboren. Sein Kinderbettchen stand bei Oma Marcus im kleinen Wohnzimmer. [Mtlg. v. Grete Sievering vom 10.4.1997] Am 18. November wurde ich als erstes Kind geboren, donnerstags gegen 18 Uhr auf dem Sofa, das einst in unserer heutigen Küche stand. Mein Vater hat den Geburtsvorgang auf der Treppe zum Obergeschoß verbracht, während Dr. Tappeser und die Hebamme, Frau Majewski, bei meiner Mutter waren. Leider habe ich meine Oma nicht mehr bewusst kennen gelernt. Bereits gut 4 Wochen später, am 23. Dezember 1955, ist sie verstorben.
1956 In diesem Jahr haben meine Eltern wohl den Sohn Udo des gefallenen Bruders Josef einige Zeit in Pflege und bei uns wohnen gehabt. Die Kriegerwitwe Elfriede Marcus geb. Kramme wohnte damals mit ihren drei Kindern Dieter, Norbert und Udo in Weckinghausen. [Mtlg. v. Margarete Spiekermann am 29.3.97] Etwa ab diesem Jahr hat dann die Familie Sellerberg bei uns zur Miete gewohnt. Frau Sellerberg nannten wir Kinder immer „Tanti". In unserem Haus sind die Sellerberg-Kinder Helmut (ca. 1958) und Elisabeth (ca. 1960) geboren.
1958 Am 9. Januar kam dann endlich das lang ersehnte zweite Kind der Familie Marcus, mein Bruder Hans-Jürgen, zur Welt.
Erste Hauserweiterung 1961 Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr eine Erweiterung unseres Hauses durch den Bau der Garage mit Abstellraum (heute Fahrradraum) an der Nordgrenze des Grundstücks zum Nachbarn Leonhardt hin und eine Verbindungswand zwischen Garage und Wohnhaus durchgeführt. Die Bauzeichnungen fertigte Architekt Hubert Westerfeld im Juli, die Baugenehmigung erfolgte am 21.9.61. Die Baukosten wurden damals von Herrn Westerfeld mit 2.230 DM berechnet. Ich erinnere mich noch gut an die „Bullaugen" in der oben genannten Verbindungswand, die mit einem schmiedeeisernen Gitter dekoriert waren. Hinter der Wand standen entlang der Hauswand zwei Sauerkirschbäume und mitten drin ein Birnbaum, der später (1964) hinter das Haus gepflanzt wurde, wo er noch viele Jahrzehnte stand. Wir Kinder haben in dieser Nische zwischen Haus und Garage viel gespielt.
Kurgäste Etwa von 1962 bis 1965 haben wir im Haus Kurgäste gehabt, sie waren in zwei Doppelzimmern und einem Einzelzimmer untergebracht. Ihre Zimmer wurden eingerichtet, nachdem die Familie Sellerberg ausgezogen war.
Zweite Erweiterung 1964 Zum zweiten Mal stand eine Erweiterung unseres Hauses an, und zwar durch die Errichtung eines Anbaus zwischen Garage und Wohnhaus. Die Zeichnungen dazu fertigte Architekt Heinrich Rinsche aus Anröchte im Juni, die Baugenehmigung datiert vom 28.9.64. Durch den Anbau entstanden zwei Zimmer und dazwischen ein kleiner Vorratsraum. Auf dem gesamten Anbau mit einer Fläche von 10,05 m x 3,54 m entstand ein Balkon. Zu begehen war er durch eine Tür, die anstelle des Dachflächenfensters in das Kurgastfrühstückszimmer (heute Treppenhaus zum Dachbodenbereich) eingebaut wurde. Nach hinten war eine Terrasse mit Treppenzugang vom hinteren Anbauzimmer vorgesehen. Die Rohbauabnahme für den Anbau vom 12.3.65 ermittelte einige Mängel; so wurde die Kellerdecke durch zusätzliche Trennwände belastet. Dazu war ein zusätzlicher statischer Nachweis erforderlich. - Am 21.Dezember 1965 wurde mein zweiter Bruder, Rainer, geboren.
Erneute Vermietung Nachdem wir die Unterbringung von Kurgästen ca. 1965 beendet hatten, wurde die erste Etage wieder vermietet, und zwar an das Ehepaar Siegrid und Hermann Thiebes.
Zentralheizung 1968/69 eingebaut Durch Architekt Heinrich Rinsche beantragten meine Eltern im Oktober 1968 den Einbau einer zentralen Koksheizung, später umgestellt auf eine Ölheizung mit 5 Tanks á 1000 Liter. Die Schlussabnahme erfolgte ohne Beanstandungen am 9.10.1969.-
Tod meines Bruders Rainer 1970 Nach langer, schwerer Krankheit verstarb am 2. Januar 1970 unser kleiner Rainer. Er hat nie laufen und sprechen gelernt. Ich erinnere mich noch gut, wie er in einem Sessel gesessen hat, ein Stuhl davor, damit er nicht herausrutschte. Für uns Kinder war es schon sehr schlimm, aber für meine Eltern war es ein kaum zu ersetzender Verlust.
Neue Mieter Am 16.März 1972 begann für unser Haus in der Fredegrasstraße eine neue Ära: das Ehepaar Josefine und Wilhelm Scholle zog bei uns in die obere Etage ein. Nach meinem Tagebuch habe ich nachmittags 4 Stunden beim Einräumen geholfen. Frau Scholle war eine geborene Korf, und ich glaube, dass der Kontakt mit Schollen über unsere Nachbarin Magdalene Holtkötter geb. Korf zustande gekommen war. Frau Scholle, geboren 1899, verstarb aber bereits am 4. September, und von da an hat „Opa Scholle", wie wir ihn nannten, die Wohnung oben allein bewohnt. Er starb 1983.
1975: Bau einer zweiten Garage, Verlegung des Haupteingangs Im Jahr 1975 verwirklichten meine Eltern eine weitere große Baumaßnahme an ihrem/unserem Haus. Schon lange wollte besonders meine Mutter, dass eine zweite Garage errichtet wurde, und zwar an der südlichen Grundstücksgrenze zu Erdmanns hin. Dazu war es nötig, den Hauseingang zu verlegen und die mit Bossen verkleidete, außen liegende Treppe abzubrechen. Besonders meine Mutter hat diese Maßnahme mit Tatkraft und Energie vorangetrieben. Der Bauantrag datiert vom 18. April 1975, die Baugenehmigung vom 16.5.75. Ausführende Baufirma war die Firma Eugen Grothe aus Anröchte, die Firma meines Onkels und meiner Tante. Durch die weiter nach hinten verlegte Garage ergab sich die Möglichkeit, einen Torbogendurchgang zum Garten zu schaffen. Erst in den 80er Jahren haben wir ihn mit einer schmiedeeisernen Tür ausgefüllt, als unser Sohn Andreas die „Fluchtmöglichkeiten" entdeckte. Die Schlussabnahme für die 2. Garage, den neuen Eingang und das Vordach über dem Eingang fand am 26.7.76 statt.
1977: Tod meiner Mutter Hildegard Marcus Am 8. September verstarb meine Mutter 51-jährig nach kurzer schwerer Krankheit. Unser Haus war damit in mehrfachem Sinne leer geworden.
Verlobung 1980; Referendarzeit von 1980 bis 1982 Am 11.Oktober 1980 fand meine Verlobung mit Annette Becker statt. Meine Frau Annette Becker wurde am 20.Februar 1958 als zweites Kind meiner Schwiegereltern Anton Becker und Aloysia Stepen geboren. Die Vorfahren der Beckers stammen aus Lippstadt bzw. Esbeck. Die Familie Stepen stammt - soweit ich es zurückverfolgt habe - aus Langeneicke, heute Ortsteil von Geseke. Ein Zweig der Vorfahren meiner Schwiegermutter, die Linie Meixner, stammt aus Watterbach in Bayern, Bezirksamt Miltenberg. Meine Schwiegereltern Anton Becker und Aloysia Stepen hatten Anfang der 1970er Jahre einen Bauplatz in der Antoniusstraße 50 in Bad Westernkotten gekauft und haben dann ihr jetziges Haus dort errichtet. Es ist ein Doppelhaus, dessen zweite Hälfte die Schwester meiner Schwiegermutter, Marianne Stepen, mit ihrem Mann Siegfried Leibiger gebaut haben. Im November 1973 sind meine Schwiegereltern mit ihren Kindern Angelika, *20.5.1955, und Annette von der Bökenförder Straße in Lippstadt in ihr neues Haus nach Bad Westernkotten umgezogen.
Hochzeit 1982; Eheschließung und Auszug meines Vaters Am 16. April 1982 fand unsere standesamtliche Hochzeit statt, eine Woche später, am Georgstag der Pfadfinder, die kirchliche Trauung. Seitdem wohnt meine Frau Annette auch hier im Fredegras. Bereits zwei Monate vorher hatte mein Vater Maria Adämmer geborene Merschmann geheiratet und war in die Schützenstraße umgezogen, so dass in dieser Zeit nur Annette und ich sowie oben Herr Scholle im Haus wohnten.
Die 1980er Jahre Am 21. März 1983 kam unser Jan zur Welt. Ende des Jahres verstarb Opa Scholle. Am 29. März 1986, Karsamstag um 22.57 Uhr, wurde unser zweiter Sohn, Andreas, geboren. Im Mai 1986 wurde unser Vorgarten neu gestaltet: Elke Beste und ihr späterer Mann, Thomas Kopf, hatten die Gestaltung übernommen. Ich erinnere mich noch, dass es stark geregnet hat und ich die Kalksteine mit dem eigenen Auto aus einem Steinbruch geholt habe. Im Mai 1987 erreichte uns im Fredegras nun endlich auch die große weite Welt: Firma Büttner verlegte Glasfaserkabel für Kabelfernsehen! Mitten im Sommer 1988, am 7.7., wurde unser Daniel geboren, donnerstags um 19.57 Uhr! Die Taufe fand am 18. September statt. Mit Wirkung vom 7.4.1989 wurde mir das Haus Fredegrasstraße 3 von meinem Vater übertragen.
1994 Auch in diesem Jahr standen in unserem Haus umfangreiche Renovierungen an: So haben Annette und ich am 22.1. das Spielzimmer der Kinder, das zur Straße liegende Zimmer des Anbaus, völlig ausgeräumt. Die Kinder spielten mehr und mehr oben in ihren Zimmern, und so hatte sich Annettes Idee durchgesetzt, dass im bisherigen Spielzimmer mein neues Arbeitszimmer entstehen sollte: Und mein bisheriges Arbeitszimmer, das hintere Zimmer des Anbaus mit der Treppe zur Terrasse, sollte zu einem kleinen Wohnzimmer werden, dem „blauen Salon", wegen des blauen Teppichbodens. 6.8.: Fest zum 40jährigen Bestehen der Fredegrassiedlung.
1995: Um- und Ausbau des Hauses Nach unserem Familienurlaub in Ischgl in Tirol vom 18. bis 31. Juli waren wir gut gestärkt, um eine große Umbaumaßnahme an unserem Haus in Angriff zu nehmen, die Aufstockung des Balkons und den Ausbau des Dachbodens durch die Installation einer festen Treppe anstelle der vorhandenen Zugleiter - hauptsächlich, um ein weiteres Kinderzimmer zu bekommen. Am 23.3. hatten wir bereits den Bauantrag über Architekt Wieneke gestellt, am 12.5. die Baugenehmigung bekommen. Am 4. August begannen die Arbeiten mit dem Entfernen des Efeus im Bereich des Balkons, dem Abstemmen des Flachdachüberstandes und dem Abschlagen des hinteren Schornsteins. Vom 21. bis 23. August waren dann die Maurer der Firma Grothe, an der Spitze Udo Merten, aktiv. Bis der Dachstuhl errichtet werden konnte, verging dann allerdings noch ein regenreicher Monat, der uns alle Mühe abverlangte, das nun zum Teil offen gestemmte Flachdach dicht zu halten. Am 28. September konnten wir mit den Leuten der Firma Roreger, Anröchte, Richtfest feiern. Die Dachdecker der Firma Wieneke, die auch das Hauptdach neu eindeckten, waren vom 26.9. mit kleineren Unterbrechungen bis 19. 10. im Einsatz. Das Ausmauern des neuen Giebels und des Dachstuhls erfolgte vom 4. - 6.10. Bei den anderen Gewerken ist noch besonders das Anbringen von Rigipswänden und -verkleidungen durch Herrn Torsten Block, zum Teil mit seinem Gehilfen Johann, zu nennen, das ab 22. November erfolgte, das Verputzen (innen) durch Firma Grothe (Eduard und Wassili) und das Anbringen der Treppe zum Dachboden durch HGM am Mittwoch, 20. Dezember. Die Rohbauabnahme erfolgte am 5. Dezember, und bis Weihnachten war alles fertig bis auf die Tapeten und den Teppich für das neue große Zimmer auf dem ehemaligen Balkon, die Loggia-Fliesen und Türen und Tapeten auf dem Dachboden. Die neue Tischtennisplatte zu Weihnachten konnte schon im vorderen Dachbodenzimmer aufgestellt werden, nach hinten entstand das „Playmobil-Zimmer". Später änderte sich die Nutzung durch die veränderten Interessen der Kinder: das frühere „Playmobil-Zimmer" wurde zum „Schwarze-Auge-Zimmer", das vordere obere Zimmer zum „Gitarrenzimmer" und das Gästezimmer oben zum „Computer-Zimmer". Alle drei Räume wurden auch als Party-Raum und für Übernachtungen genutzt.
1996: Umzug innerhalb des Hauses Nach dem Tapezieren des großen Zimmers im Bereich des ehemaligen Balkons durch Josef Tenwinkel, das unser Elternschlafzimmer werden sollte, konnten wir am 5. Januar endlich umziehen. In 13 Stunden Arbeit haben wir alle Möbel herübertransportiert und wieder aufgebaut! Daniel sollte unser Zimmer oben gleich rechts bekommen. Nun hatten alle drei Kinder ein eigenes Zimmer, was so lange ersehnt worden war. Aber als dann jeder in seinem Zimmer schlafen sollte, jammerten Andreas und Daniel, dass sie sich doch so gut verstehen würden und deshalb auch weiter in einem Zimmer zusammen bleiben wollten... Anfang Februar habe ich dann Jans und Andreas' Zimmer in drei Tagen tapeziert. In den Osterferien habe ich dann das neue Dachbodenzimmer tapeziert und mit Teppichboden ausgestattet, so dass es seitdem als Gäste- und Computerzimmer dient. Erste Gäste hier waren Frank Lehmann aus Aken und Hans-Jürgen, der am Vorabend des Fronleichnamstages plötzlich mit dem Fahrrad von Hildesheim (!) hier auftauchte. Lorenz Leonhardt hat dann im April die Loggia gefliest und Herr Block am 23.3. die neuen Türen in Eiche hell in der ersten Etage eingesetzt. Am 6.Mai putzte eine Kolonne der Firma Grothe noch die Außenwände des neuen Anbaus.
2004: Neue Gasheizung, Jan zieht aus Im April 2004 wurde der Gasanschluss ins Haus gelegt, im Mai die Ölheizung ausgebaut und durch eine Gasheizung ersetzt. Im Herbst 2004 ist dann unser ältester Sohn Jan nach Konstanz gezogen, um dort das Studium der Politologie und Verwaltungswissenschaften zu beginnen. Seitdem wohnen wir, bis auf einige Wochen in den Semesterferien, nur noch mit vier Personen in unserem Haus.
2005: Neue Einfahrten Im Juli 2005 haben wir beide Einfahrten neu gestaltet, und zwar mit großen „altstadtfarbenen" Pflastersteinen. Der Zaun zum Nachbargrundstück Erdmann wurde durch eine niedrige Mauer und ein Buchsbaumbeet ersetzt.
2006: Auszug der anderen Kinder Am Schützenfest 2006 erlebte unser Haus einen großen Tag, marschierte doch das ganze Schützenbataillon hier auf, um mir als Ortsvorsteher sowie Pfarrer Westermann und Pastor Jäger ein Ständchen zu bringen. Im September sind dann auch Andreas und Daniel ausgezogen; Andreas nahm sein Studium „Klassische Gitarre" in Münster auf, Daniel führte es nach Minsk, wo er seitdem seinen Zivildienst bei „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste" in einem Behindertenheim ableistet. Seit dieser Zeit wohnen nur noch Annette und ich dauerhaft in unserem Haus, aber die Kinderzimmer sind noch vorhanden, und wir freuen uns immer, wenn einer der Jungen für ein paar Tage nach Hause kommt. |
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